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Ulrich Reitz

Was genau veranlasst einen anerkannten Experten der Märkte dazu, wirtschaftspolitischen Journalismus zu betreiben? Die Antwort: Qualitative Berichterstattung.  Ulrich Reitz hat schon immer gerne seine eigene Meinung kundgetan und das kommt ihm nicht nur als Journalist, sondern vor allem in seiner Position beim Nachrichtensender n-tv zugute.

„Viele Wege führen in den Journalismus. Welcher genau der richtige ist, kann niemand zu 100 Prozent sagen.“

Ulrich Reitz hat langjährige Erfahrung als Wirtschaftsjournalist. Bevor Reitz 2011 zum TV-Sender n-tv wechselte, arbeitete er als freier Journalist unter anderem für das ZDF, Phoenix, die Wirtschaftswoche sowie die Schweizer Medien Handelszeit und Bilanz. Von 2006 bis 2009 war Reitz Leiter des Redaktionsbüros in Frankfurt beim Wirtschaftsmagazin Capital  sowie dessen Vize-Chef im Unternehmensressort in Köln. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen bei der Welt am Sonntag tätig, zuletzt als Leiter des Frankfurter Korrespondentenbüros. Beim Nachrichtensender n-tv ist er nun Leiter der Wirtschaftsredaktion.

Erfahrungen sammeln – das A und O im Journalismus

Um ein guter Journalist oder eine gute Journalistin zu werden lohnt es sich laut Reitz viele Stopps einzulegen und selber auszuprobieren. Denn Erfahrungen sammeln ist das A und O im journalistischen Beruf. Aber wie kam es bei Ulrich Reitz eigentlich zu dem Wechsel von Print zu TV? Für Reitz ist das ganz klar: „Man muss sich neuen Herausforderungen stellen.“

Dabei sei die Umstellung von Print zu TV nicht immer ganz einfach gewesen: Die Inhalte müssten deutlich kompakter dargestellt werden, als dies im Print der Fall sei. Auch die wirtschaftlichen Themenschwerpunkte werden teilweise anders gesetzt, denn: „Man muss mit Bilder erzählen, das macht TV aus. Und ohne gutes Bildmaterial gibt es auch keine gute Story“, sagt Reitz.

Mehr als nur Verbraucherservice

Reitz Aufgabenfeld bei n-tv ist breit gefächert: Neben Wirtschaftsthemen geht es auch um Verbraucherthemen, Unternehmensmeldungen und neue Technologien. Die Telebörse ist das Aushängeschild der Wirtschaftsredaktion. Sie übernimmt quasi die komplette Wirtschaftsberichterstattung. In fast jeder Telebörse wird immer wieder zu den Reportern vor Ort geschaltet, beispielsweise zu den Reportern an der Frankfurter Börse oder in den Abendstunden an die Wall Street. Die Wirtschaftsredaktion ist die größte Redaktion von n-tv.

Beim Thema Crossmedia fährt n-tv allerdings ein ganz eigenes Modell. Während die Kölner Redaktion sich ausschließlich mit Fernsehen befasst, ist die komplette Online-Redaktion outgesourced. n-tv Online wird von der Nachrichtenmanufaktur in Berlin geführt. Trotzdem arbeiten die beiden Unternehmen eng miteinander. Laut Reitz klappt die Kommunikation hervorragend, denn die Wirtschaftsthemen im Fernsehen und Online werden jeden Tag neu aufeinander abgestimmt: „Wir haben täglich Konferenzen in denen die Berliner via Skype dazu geschaltet werden.

„Als Journalist möchte man doch seine eigene Meinung zu Themen darlegen und genau das mache ich.“

Im Format Reitz‘ Worte kommentiert der Leiter der Wirtschaftsredaktion regelmäßig Themen aus der tagesaktuellen Wirtschaftsberichterstattung. Damit könne Reitz seinem Anspruch nach qualitativer Berichterstattung gerecht werden. Immer wieder nimmt er Stellung zu  verschiedenen wirtschaftlichen Themen wie beispielsweise die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank oder Elektromobilität. Dabei ist die Auswahl nicht immer auf die aktuelle wirtschaftliche Situation angepasst. Er greift Themen auf, die in beschäftigen:

Die Verantwortliche Melissa Neu

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